le der Stadt er ſeine Wohnung nehmen wuͤrde. Horden erfullte zwar dies letzte Verlangen, nicht aber, ohne einige bittere Bemerkungen hinzuzufugen, daß er nehmlich das leichte Hin⸗ tändeln uber einen Gram, der die Bluͤthe ſei⸗ ner Lebenskraft aufgezehrt haͤtte und den Reſt aufzuzehren drohte, von allen Perſonen leichter ertragen haben wuͤrde, als von denen, die ihm auf Erden einzig noch lieb ſeyen. Da er auf dieſen in Unmuth hingeworfenen Brief keine Antwort erhielt, ſo glaubte er, ſeine Schwe⸗ ſter zuͤrne und ließ dem erſten noch einen an⸗ deren folgen, der die mancherlei ausgeſproche⸗ nen Härten maͤßigen ſollte; aber auch der letzte blieb ohne Replik.
WMan kann ſich denken, daß er nach dem, was vorgefallen war, nicht in der beſten Lau⸗
ne in Wien eintraf. Dennoch wirkten das re⸗
ge Leben der Straßen und die anſprechenden Geſichter des ihn umgebenden Volkes nicht un⸗ wohlthaͤtig auf ihn ein. Die erſte Zeit brach⸗ te er damit zu, die zahlreichen Gemälde⸗Gal⸗


