ten, ihn mit allem Troſte hinſichtlich ſeiner truͤ⸗ ben Erinnerungen zu verſchonen, eine Bitte, die bisher auf das Strengſte erfullt worden war; aber nichts deſtoweniger hatte er von Louiſens zarter Denkungsart eine ſchwei⸗ gende Ehrfurcht vor ſeinem Schmerze erwartet, die ſich in dem empfangenen Briefe keineswe⸗ ges kund that. Der Ton war ſo ſcherzhaft, ſo deutlich anſpielend auf die Helgolander Be⸗ gebenheit, daß er ihn in innerſter Seele ver⸗ wundete. Sein Entſchluß, die Hauptſtadt Sſterreichs zu beſuchen, wurde im Briefe ein Fingerzeig der Vorſehung genannt, der ihn an eine Stelle leiten ſolle, wo ſeine Leiden ein Ende naͤhmen. So mancher, hieß es, habe in dem heiteren lebensluſtigen Wien Vergeſſenheit ſeines Kummers ſchon gefunden, es ſtaͤnde nicht zu bezweifeln, daß dies deutſche Paris ſeine Zaubergewalt auch uber Auguſts Herz aus⸗ uͤben wuͤrde. Am Schluſſe wurde er aufge⸗ fordert, genau anzugeben, wie lange er ſich dort aufzuhalten gedaͤchte und in welchem Thei⸗
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