225 MW im Schwimmen. Eine bergaͤhnliche Woge wirft den Reſt noch einmal gegen den Stein, da zergeht das Fahrzeug in Truͤmmer, die Schiffer ſtürzen vor unſeren Augen in die See,
die Marquiſe und ich, an einen Balken ange⸗
klammert, werden von der Gewalt der uͤber uns ſtroͤmenden Maſſe begraben. Die Todes⸗ angſt laͤßt das einmal Ergriffene uns mit wahnſinniger Gewalt gewiſſermaßen krampf⸗ haft packen; die Woge verlief uber unſeren Häuptern und noch immer ſchwammen wir, getragen von dem Balken, zwiſchen den Stein⸗ klippen dahin. Ein Blick auf das Geſicht der Marquiſe ſagte mir, daß ihre Kraͤfte zu ſchwin⸗ den begannen und mir ſchauderte vor dem Au⸗ genblick, in welchem ſie vor mir in die Tiefe hinab ſinken wuͤrde. Da tonte es plotzlich zu dem erſtaunten Ohre: „Helf' Euch Gott, ich will das Meine thun!“ und mit uberſchweng⸗ licher Anſtrengung lenkt ein Mädchen den klei⸗ nen Kahn zwiſchen den zahlloſen Riffen hin⸗ durch zu dem Platz unſeres Elends. Ma⸗
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