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ſich rieſengroß vor unſerm erſchreckten Auge baͤumen. Bei dem unerwarteten urploͤtzlichen Ereigniß haben die Lootſen die gewohnte Si⸗ cherheit und Beſonnenheit verloren. Sie ver⸗ wickeln die Segeltaue, der Sturm packt das Schiff, ruͤckwaͤrts wird es geſchleudert, nach den Klippen hin, die Helgoland umgeben. Mit der wachſenden Gefahr waͤchſt die Ver⸗ wirrung am Bord, die Marquiſe jammert, ich empfange mein Schickſal mit der Reſignation eines verurtheilten Verbrechers. Die Wogen ſchlagen uͤber das Deck und naͤſſen uns, der unausgeſetzt pfeifende Wind laͤßt keine Secun⸗ de zur Rettungsmaßregel, die Schiffer fluchen und beten, werfen uns ihre Verzweiflung vor, aber das alles iſt nur Werk eines Moments. Der nachſte endet die Angſt mit einem unge⸗ heuren Schlage gegen einen verſteckten Meeres⸗ felſen, daß das Steuertheil des Schiffes zer⸗ ſchellt und einer der Schiffer ins Meer gewor⸗ fen wird. Waͤhrend wir uns an zerſtuͤckten Brettern feſt halten, ſucht er ſeine Rettung


