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Dunkel und Hell : in zwei Erzählungen / von Carl Toepfer
Entstehung
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226 ria — was ſag' ich, meine Maria iſt es

nicht, ein Engel iſt es, dem es eine Zeit lang gefallt auf Erden zu wohnen, und mit der Geſtalt und dem Antlitz eines Maͤdchens, Maria genannt, Wunder zu thun. Die Retterin beherrſcht die Woge, hindurch preßt ſie ihren Kahn, ſie wirft einen Blick auf die halb ohnmaͤchtige Frau, und ihrer Liebe zu mir trotzend, reicht ſie dieſer zuerſt den Arm, und birgt ſie in ihrem Schiff, dann — o ich war im Begriff, meine Schaam mit mir ſelbſt in der Liefe des Meeres zu begraben — dann zieht ſie den Verräther an Schwur und Liebe aus dem naſſen Wellentode empor. Was wir in den Augenblicken erfuhren, war zu betaͤu⸗ bend — die Marquiſe und ich, wir verloren die Beſinnung und fanden uns auf trockenem Felſenufer wieder und neben uns Maria, wie eine Mutter, die ihr ſchlafendes Kind be⸗ wacht. — — — —

Was nun folgte? Ach das kann ich mit Wenigem Dir ſagen, Louiſe, nun folgte ei⸗