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Dunkel und Hell : in zwei Erzählungen / von Carl Toepfer
Entstehung
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vollkommen genaͤhert, aber keine Bewegung verrieth ihm, daß dies ſchoͤne Bild einen Fun⸗ ken Leben in ſich trage.

„Ich wage Euch gar nicht darum zu bit⸗ ten, holdſeliges Fraͤulein,“ hob Graf Adel⸗ bert an, „mir einen guͤtigen Blick zum Will⸗ kommen zu gewaͤhren, iſt es doch bekannt, daß die fromme Adelgonde von Greifen⸗ ſtein ihr Auge nur dann gern erhebt, wenn es den Himmel ſucht.“

Der Ton ſeiner Stimme hatte etwas An⸗ ſprechendes, er erinnerte die beaͤngſtigte Adel⸗ gonde ſogar an einen Ton, der ihr zu Tauſendmal in ihrer Seele wiederklang, an eine Stimme, die ſie einmal gehoͤrt hatte, um ſie nie wieder zu vergeſſen. Dies erregte ihren Geiſt, ſie fuͤhlte die Nothwendigkeit, ihm zu antworten, fuͤrchtend, ihrem Va⸗ ter zu mißfallen, wenn ſie ſchweigend den Anſchein einer linkiſchen auf ſich luͤde.