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Dunkel und Hell : in zwei Erzählungen / von Carl Toepfer
Entstehung
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35 — geſtein befeſtigte und ein Geſchmeide um ihren Hals legte, mit großem demantnen Kreuz, erwachte das volle Bewußtſeyn ihres Unglucks, ſie fuͤhlte deutlich, wie das blendende Tages⸗ licht ſich vor ihren Augen zu ſanſtem Mondes⸗ ſtrahl verdaͤmmerte, und ihre ganze Seele einzig auf Volkmar gerichtet, ſank ſie oh⸗ ne Bewußtſeyn gegen das Greifenſteiniſche Wappen, welches in künſtlicher Schnitzerei die hohen Lehnen der dunkelfarbnen Seſſel ſchmuͤckte. —

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Während deſſen war Alles in der Burg Greifenſtein in voller Bewegung. Von den Zinnen flatterte das Fähnlein, in den Wacht⸗ thuͤrmen ſaßen die Waͤchter in Prachtwaͤmſen, den Weinkrug neben ſich, kein Auge verwen⸗ dend von der großen Straße, die neben der Donau hinlaͤuft; im Hoftaum polirten die

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