Reiſigen ihre Hellebarden, zwei Knechte hiel⸗ ten die mit ſtattlichen Decken uͤberhangenen Roſſe, auf welchen die Ehren⸗Stallmeiſter dem Erwarteten entgegen reiten und den Hü⸗ gel herauf das Geleite geben ſollten, und Herbrecht, der Kellermeiſter, welcher we⸗ gen ſeiner Wohlbeleibtheit dem Burgvolk man⸗ chen Spaß gewaͤhrte, war geſchaͤftig, einen
großen Feldtiſch vor den Steinbaͤnken aufzu⸗
richten, beſtimmt, die angekommenen Knech⸗ te und Reiſigen mit gefüllten Kügen zu er⸗ warten.
„Heut darf er die Faͤſſer anzapfen,“ rief Thoms, der Fahnenträger, „das thut er jederzeit ſelbſt, der Kellermeiſter, wißt Ihr, warum? Wenn ein Anderer in den dunkeln Keller hinabſtiege, und Meiſter Herbrecht waͤre zwiſchen den Tonnen, ſo furchtet er, man hielt ihn ſelbſt fuͤr ein Weinfaß; dem umfang nach ſind ſie ſich gleich!“
„Warte Du Witzbold,“ erwiderte Her⸗ brecht, „dafͤr will ich Dir eitel Waſſetin in


