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Dunkel und Hell : in zwei Erzählungen / von Carl Toepfer
Entstehung
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einem tiefen Knire, „und wenn es Euch auch fürtrefflich laßt, einen kraͤftigen Humpen der munteren Tafelrunde vorzutrinken, ſo moͤcht' ich mich doch linkiſch und albern benehmen, wollt' ich die alten Glieder zu einem Ehren⸗ tanz bewegen, waͤre ich auch mit einem Her⸗ melin angethan, wie Sr. Majeſtat zu tragen geruhen.“

„Mit dem Kleide hat es ſein Bewenden,“ ſprach der Burgherr freundlich, ſeine rechte Hand auf ihre Schulter legend, „wenn ich Euch auch den Ehrenſprung erlaſſen muß. Wo iſt Adelgonde,“ fuhr er fort, „und warum ſehe ich die Tochter heut ſo ſpat?“

„Kann ich doch Euch ſelbſt kaum den Grund ſagen,“ entgegnete die Alte, „war⸗ um ſie heut ſo ſpaͤt aus ihrer Schlafkammer tritt; aber das muß ich Ew. Gnaden rap⸗ portiren, daß die Jungfrau Differenzien mit dem Mondſchein hat; geſtern vor dem Schla⸗ fe beklagte ſie ſich bitterlich, wie ſie erſchreckt ſey, wenn die große blaßſilberne Scheibe in