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Dunkel und Hell : in zwei Erzählungen / von Carl Toepfer
Entstehung
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Drinn aber blieb es ſtill, und als end⸗ lich der Ritter von Greifenſtein die Thuͤr oͤffnete, trat er hochſt freundlich hervor, ſich den Knebelbart ſtreichend, wie er wohl that, wenn ihm etwas Erwuͤnſchtes begegnet war.

Auch ſchuttelte er beim Abſchiede dem Stall⸗ meiſter die Hand, ein Zeichen ſeiner beſon⸗ dern Zufriedenheit, das er nicht gewohnlich an Untergebene verſchwendete, obgleich die erſten Stallmeiſter hoher Herren jener Zeit meiſt aus edlem Gebluͤte waren. Dann trat er auf den Söller und ſah den Fremden ab⸗ waͤrts traben, welcher mit dem rechten Hand⸗ ſchuh einen ehrerbietigen Gruß ruͤckwaͤrts ſen⸗ dend, ſeinem Gaul mit beiden Sporen tuͤch⸗ tig zuſetzte, um durch den Muth ſeines Thie⸗ res und ſeine eigne Kunſtfertigkeit im Reiten bei dem Herrn von Greifenſtein Ehre ein⸗ zulegen.

Die Freundlichkeit auf dem Antlitz ihres geſtrengen Ritters war eben fuͤr Mutter Mech⸗ tild nichts Alltägliches. Er pflegte juſt nicht