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unſerm geſtrengen Ritter keine Fehde ankuͤn⸗ digen, oder ſonſt eine gefahrvolle Unterneh⸗ mung? Auffallend iſt es doch, daß man uns ſo ohne Weiteres abtreten laͤßt, da wir doch, daͤcht' ich, an allen Familien-Vorfaͤllen un⸗ ſern ehrlichen Antheil nehmen duͤrfen.“
„Wie Gott will,“ entgegnete der geiſtli⸗ che Herr, „indeſſen befurchte ich keinen Feh⸗ debrief vom Rauhenecker Grafen; wie das Geruͤcht ihn ſchildert, ſoll er ein ſtattlicher Cavalier ſeyn, dem es aber mehr um Luſt⸗ barkeiten als um Schwertergeklirr zu thun iſt Mutter Mechtild, welche in ihren Muth⸗ maßungen nicht gern ſich eines Irthums zei⸗ hen ließ, fuhr fort, mit allerhand Schreck⸗ bildern die Sendung des gräflichen Stallmei⸗ ſters zuſammen zu reimen, waͤhrend ſie in gefliſſentlichen Pauſen ein aufmerkſames Ohr nach dem Saal hinrichtete, ob etwa des Burgherrn Zorn laut werden und ſie in ihrer Meimung beſtaͤrken wuͤrde.


