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2.
Am andern Morgen hielt ein Stallmeiſter vor der Burg Greifenſtein und begehrte Ein⸗ laß. Der Burgwart, die Rauhenecker Far⸗ ben erkennend, ließ das Thor eroͤffnen und fuͤhrte ihn ohne Verzug zu dem Ritter, waͤh⸗ rend die Knechte fuͤr ſein Roß die gehoͤrige Sorgfalt bewieſen. Pater Anſelmus und Mutter Mechtild, welche ſich mit dem Burgherrn im Banquett-Saal befanden, wurden auf des Fremden ausdruͤckliches Be⸗ gehren hinausgeſendet und hinter ihnen die Thuͤr verſchloſſen, ein Zeichen, daß der Ab⸗ geſandte mit dem Herrn von Greifenſtein wichtige Dinge im heimlichen Zweigeſpraͤch zu verhandeln hatte.
„Was meint Ihr, ehrwuͤrdiger Herr,“ ſprach die geſchwaͤtzige Alte zu dem Burgpa⸗ ter im Vorſaal, „s wird doch dieſer Beſuch


