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Dunkel und Hell : in zwei Erzählungen / von Carl Toepfer
Entstehung
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M

Stellung ſchweigend und ohne ein Zeichen ei⸗ ner Antwort.

„So wollt Ihr mich denn niemals wie⸗ derſehen,“ klagte Volkmar, „ſo iſt es Euch angenehm, daß man meinen Leichnam aus dem kuͤhlen Bette der Donau auffaͤngt; lebt gluͤcklich — wo waͤchſt mir noch ein Freudenbluͤmchen, wenn ich Euch beleidigt habe?!“

Die letzten Worte wurden durch Thraͤnen erflickt, er verbarg wiederum ſein weinendes Auge in ſeinen Arm und da kein troſtender Laut von Adelgondens Lippen ihn auf⸗ richtete, faßte ſein heftiges Gemuͤth den Ent⸗ ſchluß, ſich plotzlich von dem Baum herab⸗ zulaſſen und zu fliehen. Adelgonde war unterdeſſen wieder zum Fenſter getreten, und hatte den Leidenden mit inniger Theilnahme betrachtet. Haͤtte er in ihrem Auge geleſen, welches ausdrucksvoller ſprach, als die bered⸗ teſte Zunge, er haͤtte ihr in ſeinem Herzen den Vorwurf nicht gemacht, daß ſie gleich⸗