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tend, ihr ſtrenger Vater möchte an ihren verwachten Augen erkennen, wie ſpaͤt ſie ſich zur Ruhe begeben. Volkmar heftete ei⸗ nen wehmuͤthigen Blick auf ſie, deſſen Aus⸗ druck die Jungfrau nicht ertragen konn⸗ tet ſie wandte ſich ſchweigend ab, wie vor der ſilbernen Mondſcheibe in ihrer Kam⸗ mer. „Ihr wollt es,“ ſprach Volkmar nach einer Pauſe, „und Eurem Willen muß ich ge⸗ horchen, wenn er mich auch in das Elend ſendet. Lebt wohl — o ſagt mir nur vor dem Scheiden, daß Ihr mir nicht zurnet — was ich fuͤrchten muß, da Ihr Euch wegwen⸗ det und mein Auge fliehet — Adelgonde — zuͤrnet Ihr auf mich 2. ⸗ Der Ton der Stimme war ſo weich und bittend, daß Adelgonde, tief bewegt, kaum widerſtehen konnte; dennoch ſiegte die jung⸗ fräuliche Schuͤchternheit, welche verbot, dem lauſchenden Juͤngling in Worten Poffnung zu geben, und ſie blieb in ihrer abgewandten 2


