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Dunkel und Hell : in zwei Erzählungen / von Carl Toepfer
Entstehung
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gultig gegen ſeinen Schmerz ſey; ſo aber mied er, der Trotzige, ſein daͤmmerndes Gluͤck zu ſehen und blieb bewegungslos bis zu dem Augenblick, wo er in wilder Haſt von hin⸗ nen wollte. Als er den Kopf erhob, und im Begriff war, den Arm von dem haltenden Aſt herabgleiten zu laſſen, fuͤhlte er ſich von einem abgebrochenen Zweige gehalten, der ſich im Ermel verfangen hatte. Er konnte die rechte Hand nicht brauchen, weil dieſe bereits einen niedrigeren Aſt ergriff und ſeinen Koͤr⸗ per ſtützend trug. Vergeblich zerrte er und zog, das widerſpenſtige Kleid gab nicht nach. Da ſtreckte Adelgonde ihre Hand hin, ihm zu helfen, und indem ſie den Zweig aus dem Gewand luͤftete, beruͤhrten ihre Finger ſeinen Arm. Von der Gewalt des Augenblicks erfaßt, vergaß Volkmar Zuͤrnen und Schmerz; mit der bebenden Heftigkeit der Leidenſchaft, die gern von einer Minute Gluckſeligkeit oder Tod fordert, wagte er es, als ſein Arm frei war, ihre Hand ſanft gegen 2 *