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Dunkel und Hell : in zwei Erzählungen / von Carl Toepfer
Entstehung
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Volkmar preßte immer noch ſein Haupt auf den Arm, und verſchmahte trotzig das geliebte Angeſicht der Jungfrau zu ſchauen, wohl wiſſend, daß ſolcher Trotz den auf⸗ dãmmernden Hoffnungsſtrahl nicht verloͤ⸗ ſchen, ihn vielmehr kraftiger entzuͤnden wuͤr⸗ de. . „Erhebt Euch doch,“ bat Adelgonde, „Ihr wagtet Euer Leben, um mich zu ſehen, und nun Ihr mir gegenuͤber ſeyd, verberget Ihr Euer Auge, als ob ich Euch Schrecken einfloͤßte.“

Da erhob Volkmar ſein Antlitz, und in dem glänzenden Mondlichte perlten zwei große Zaͤhren uͤber ſeine Wangen, ſo daß in Adelgondens Bruſt jeder Zweifel uͤber die Wahrheit ſeiner Rede erloſch.

„Antwortet mir,“ fuhr ſie ſanft bittend fort, „wo habt Ihr mich geſehen? Ich ge⸗ wahrte Eurer nie, und wenn ich auch vor Euch nicht ſolche Scheu empfinde, wie wohl ſonſt ein fremder Mann mir einfloßt, ſo hab'