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Dunkel und Hell : in zwei Erzählungen / von Carl Toepfer
Entstehung
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„Laßt ſie kommen,“ rief der Jungling in wilder Schwaͤrmerei, „laßt ſie die Pſeile richten auf mein Herz, unter Euren Au⸗ gen will ich mich verbluten und ſelig ſter⸗ ben, denn Euch weih' ich mich im To⸗ de!“

„Wer ſeyd Ihr,“ entgegnete Adel gonde, indem ſie einen furchtſamen Blick auf den Gang zuruͤck warf, „wie kennt Ihr mich und wie kommt Ihr dazu, ſolch Außerſtes zu wagen?“

„Ich nenne mich Volkmar,“ ſprach der Jungling geſenkten Auges, „und bin ein ar⸗ mer Minneſaͤnger, doch edler Geburt. Wollt Ihr mich verwerfen, weil ich nicht gezogen komme zur Brautſchau mit Saumroſſen und Prunkdecken, ſo weiſt mich hinweg, ich kann Euch nichts anbieten, als ein gluͤhendes Herz, das Euch treu⸗ eigen zugehoͤrt bis zum Gra⸗ be.“

„Ihr wißt ſehr wohl,“ laͤchelte Adel⸗ gonde gefaßter, „daß wir Jungfrauen un⸗