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der Noth den huͤlfteichen Fremdling von Neuem ge⸗ ſtört haben. Sie ermuͤdete nicht, zu ruͤhmen, wie er ſo kraͤſtig entſchloſſen, und doch dabei ſo freundlich und gut geweſen ſey; und ihr feines Geſichtchen, welches vorher durch Schrecken und Anſtrengunß ein wenig bleich geweſen war, faͤrbte ſich im Erzahlen von wieder mit der n ber Jugend. —
Endlich kam denn ach Reneh fand nun die Kranke zwar fuͤr den Augenblick nicht gefaͤhrlich, aber hoͤchſt ermattet. „Ihr ſolltet doch den Arzt rufen, Vater!“ rieth er jetzt; „hier iſt, der Schwaͤche wegen, immer noch Huͤlfe nothig.“ — „Ach!“ erwiederte der Landmann mißmuͤthig, „ich hab' es einmal verſucht, in einer andern Krankheit meiner Anna. Aber der fremde Herr, den ich rief, machte ſie, ſtatt geſund, noch viel kraͤnker, als vorher, und war rauh und hart uͤberdies. Da mußt' ich ihr heilig verſprechen, ſie nie wieder auf ſolche Weiſe zu qualen, und das halt' ich auch. — Doch, wenn Er noch ein paar Tage bleiben wollte, Herr Reinold, das waͤr' freilich ein Anderes. Es ſollte ihm an nichts fehlen, und wenn er mir's nur vergönnte, ich wuͤrd' es ihm gern verguͤten nach meinem Vermogen.“


