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Die Kranke ſaß aufgerichtet im Bette, aͤngſt⸗ lich haſchend nach den ſchwachen Athemzügen, welche mit jedem Augenblick karger zu werden ſchienen. Weinend kniete Marie neben ihr, ſie mit der rechten gehobenen Hand unterſttend; inbeß die gllaſfene Nachbarinn mit beredten Trſſſträchen die Kranke ingſine⸗ ohne bas Midchen zu berühigen. Reinold unterſuchte ſogleich den Puls. kein Arzt in der Naͤhe, Kind?“ ſprach er dann ſanft zu Narienz „ die Mutter muß gleich zur Ader ge⸗ laſſen wn n Ach, Srit 5 itit. das Mäd⸗ „Des — — eiene Reineld eunſcheſ ſen; „indeß iſt ſie verloren! Und wenn denn wirk⸗ lich ſonſt gar Riemand hier iſt, ihr beizuſtehn — nun ſo will ich's in Gottes Namen thun. Ich habe eine feſte, ſi chre Hind, und veß voh wie man die Lanzette fuͤhrt.
Schnel holte er ſein ſchatſes Federmeſſer, tie leuchtete mit ſiſt zitterndet Hand, und bald war nun der gefihriche Augenblick vorüher Die wohl
thütigen Fulgen des angewandten Witis zeigten ſich
ſegleich, und hatte Marie vorher mit Thränen der


