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Der Vater war durch Fleiß und Sorgfalt in ſeiner Arbeit faſt der Wohlhabendſte im Dorfe geworden; und war er gleich ein ſchlichter Landmann, ſo hatte er doch ſeine Freude an dem bluͤhenden Töchterchen, und ſah es gern, wenn ſie ſchmuck und artig geklei⸗ det neben ihm daher ging.
Jetzt trat ſie mit heiterem Blick aus dem Stuͤb⸗ chen der Mutter. „Sie iſt nicht fluͤſterte ſie; „eher glaub' ich, wol noch beſſer, als am Mor⸗ gen. Nun will ich ihm auch gleich Milch holen; der Vater hat mir's vorher ſchon geſagt.“ Sie ging, und km. bald mit dem gehenkelten, goldberaͤndeten Milch aſe und einem kleinen Fruͤhſtuck zuruͤck. Da die Mutter eingeſchlummert war, und das jungere Schweſterchen bei ihr Wache hielt, leiſtete ſie mit dem Vater dem Gaſte Geſellſchaft, wodurch ſein Bleiben nicht wenig verlaͤngert ward. Doch nach etwa einer Stunde ging Marie wieder oͤfter ab und zu, und auch der auswirth blickte zuweilen halb unruhig, als harre ſeiner irgend ein Geſchaͤft, in den hellen Sonnenſchein uh ſo brach denn nun, nach manchem Zogern, der Wanderer auf. Mit freundli⸗ chen Worten nahm er vom Vater Abſchied, tändelte
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