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Hier ſchwieg er; doch auf einen fragenden Blig der aͤltlichen Dame, ſetzte er hinzu: „Seit ſeiner Un⸗ reblichkeit gegen ein liebenswuͤrdiges Maͤdchen, ſeit der ..“ Ein noch haͤrteres Wort ſchien auf ſeinen Lippen zu ſchweben; er unterdruͤckte es, und ſagte bloß: „Ich darf mir das Zeugniß geben, daß ich nichts unverſucht ließ, ihn mir, wie ſich ſelbſt zu er⸗ halten. Es geſchah nur, um immer mehr zu erken⸗
nen, es ſey zu ſpaͤt. Er zog ſich endlich beleidigt
zuruͤck; und das war im Grunde gleichguͤltig, denn ich hatte ihn ja doch verloren.“
Es lag etwas Schmerzliches im Ton ſeiner Stimme bei dieſen Worten; allein Marianne be⸗ merkte es nicht. Was ſie hörte, that ihrem Herzen ſo empfindlich weh, daß faſt ein bitteres Gefuͤhl gegen den Ertheiler ſo unwillkommener Kunde ſich in dem⸗ ſelben regte. Schweigend, den Blick zur Erde ge⸗ ſenkt, ſtand ſie da, noch gluͤcklich, nur in bieſen er⸗ ſten Augenblicken von Niemanden beachtet zu ſeyn, und ſuchte vergeblich Faſſung wieder zu gewinnen. — Jetzt bemerkte ihre Begleiterinn, es werde zu kuͤhl auf der Höhe, und ſo ward denn langſam der Ruͤck⸗ weg angetreten. .


