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dere, neuerwachte, nur allem Anſchein nach einem minder Wuͤrdigen zugewandte Neigung, hatte großen Antheil an ihrem Schmerz. . Es lebte nůmlich ſeit einigen Monden auf dem 6 Scuſe tes Bans von W., zu deſſen Beſitzungen das Dorſchen gehoörte, ein junger Kuͤnſtler, Namens F.; anfangs nur um das Portrait der Bgroninn und 5 ihrer Schweſter zu malen, dann angezog durch des Barons Gaſtfreiheit, durch eine intereſſante Ge⸗ maͤldeſammlung, welche er beſaß, und vor Allem wol durch Mariannens Nähe. Sehr bald ward das ſchoͤne, aufbluͤhende Maͤdchen von ihm bemerkt, und er fand die anmuthige, laͤndliche Erſcheinung ſo intereſſant, daß er nun ſehr angelegentlich im Pfarrhauſe Be⸗ kanntſchaft ſuchte. Man ſich gern mit dem geſprächigen, vielgereiſ'ten Fre nden; er kam oft, er⸗ fuhr bald, daß Marianne unter Anweiſung ihres Pflegevaters zeichne, und erbot ſich nun ſcherzend, ſie, ſo lange er auf dem Schloſſe ſey, im Malen zu unterrichten. Sie ließ ſich im gleichen Ton den Vorſchlag gefallen, ohne weiter an die Ausführung zu denken. Allein F. nahm es ernſtlicher, und ſchon m folgenden Tage erſchien er mit allem Nächigen


