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willig und mein Herzblut mag immerhin ver⸗ ſtroͤmen, der Tod iſt mir willkommen, aber viel ruhiger wuͤrde ich von dieſer Welt ſchei⸗ den, wuͤß't ich Euch gerettet. Aber der Him⸗ mel zurnt den Guten und laͤchelt den Boͤſen; verlaßt mich, Irmgard, auf daß Ihr nicht auch in die Haͤnde der Wuͤthenden fallt, denkt an Segeſt, denkt an ſeinen Jammer, wenn
er Euch verloͤre. Die Wachen der Feinde ſchauen fleißig umher, eilt, eilt und betet fuͤr mich, das iſt Alles, was Ihr fuͤr mich thun koͤnnt!“ „Wohl weiß ich die Gefahr, in der ich ſchwebe,“ entgegnete ſie, „doch Du ſtehſt meinem Herzen ſo nahe durch Deine bewieſene Treue, und vermoͤgen Dich meine ſchwachen Hände auch nicht zu erretten, ſo gedachte ich doch, Dir Troſt zu bringen. Das Schickſal wollte es nicht, daß wir Dir Deine Anhäng⸗ lichkeit lohnen konnten, das Schickſal entreißt Dich uns auf immer, nimmer werden wir Dich
wieder ſehen. Leb wohl! leb wohl!“ Sie be⸗
gann laut zu ſchluchzen, wollte gehen und


