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der Mond weit uber die Flaͤche des Weges warf.
Die naͤchtlichen Wolken erglaͤnzten im Silber des Vollmondes und hingen in ſelt⸗
ſamen Geſtalten am ſchwarzblauen Himmels⸗
raume. Die Zweige der Tannen und Buchen 5 regten ſich leiſe und geiſterhaft und die Blätter der weißſchaaligen Birken ſäuſelten ſo weh⸗ muͤthig dazwiſchen wie Engelsſtimmen. Außer⸗ dem herrſchte die tiefſte Stille; die Fichte, an welche Kunos Leib genagelt war, warf einen dunklen Schatten uͤber den thauigen Raſen, das Haar des Aechzenden flatterte weit im Hauche des Windes und in kurzen Zwiſchenraͤumen rangen ſich abgebrochene Worte aus ſeiner Bruſt. Von der duͤſtern Burg her nahete ſich jetzt eine Geſtalt im weißen Ge⸗ wande, ihr folgte noch eine andere dunkle Ge⸗
ſtalt, dicht unter dem Fuße des Tannenſtam⸗ mes blieben ſie ſtehen, lauſchten einige A


