ſich furchtſam um nach ſeinem Schatten, den
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Kunos Haupt umſchweben bereits die Engel, ſein fliehendes Leben wirſt Du nicht mehr zu⸗ rückrufen konnen! deshalb bete und bereue, bald, bald folgſt Du ihm!“ Kalt rieſelte es dem Ritter durch Mark und Bein, er glaubte, der Tod faſſe ihn ſchon mit ſeinen Knochen⸗ armen. Die Schreckensgeſtalt neben ihm war verſchwunden, doch noch lange ſtraͤubte ſich das Haar auf ſeinem Haupte und die Arme hingen noch erſchlafft an ihm herab. Endlich ſchien er ſich zu ermannen, wild rollte er die grauen Augen und ſeine blaͤulichen Lippen zuckten hin und her. Bruſt und Stirn zer⸗ ſchlug er ſich mit geballter Fauſt und ſein
Mund verſuchte zu beten, zum erſten Male
nach jahrelangem Fluchen. Mit ungewohnter Schnelligkeit ſchritt er jetzt aus dem Gezelte und durch das weite Lager und Alle machten dem gefurchteten Ritter Platz, deſſen Strenge und Härte Jeder kannte. Langſam ſchritt er jetzt den Berg hinan und oft ſchaute er


