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den Lippen flehten noch zu den Goͤttern Rache herab auf Euch und die Eurigen. Deshalb macht Euch bereit, denn auch Euer Stuͤnd⸗ lein iſt gekommen!“ Von kräftigen Faͤuſten ergriffen, wurde er trotz ſeines Straͤubens zur nahen Wurfmaſchine geſchleppt. Des ſonſt ſo wilden und furchtloſen Ritters Ange⸗ ſicht wurde jetzt ploͤtzlich von fahler Blaͤſſe uͤberzogen, die Lebensluſt wurde in ihm rege und ſein Geiſt ſchien ſich vor dem Gedanken an den Tod zu ſtraͤuben. Angſtſchweiß perlte auf ſeiner Stirn, ſeine Lippen bebten, die
Augen waren weit aufgeriſſen und ſtarrten in
die Tiefe. Endlich bezwang er ſein ſlzes
Herz und flehte um Gnade; doch umſonſt,
denn hin auf die ſchwankende Wurfmaſchine wurde er gezogen und man achtete nicht ſei⸗ nen grauſenvollen Blick, noch die fürchterli⸗ chen Anſtrengungen, mit welchen er ſeine Haͤnde von den druckenden Feſſeln zu entledi⸗ gen ſuchte. Aber alle Bemuͤhungen waren
vergebens und unter wildem Halloh der Schar⸗


