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einiger Zeit hinaus zu blicken in den hellen S
Sonnenſchein. Vor ihm lagen die Auen und
Waͤlder ſo gruͤn und bluͤhend und ſein ſonſt
ſo ſtarres Herz wurde weich, denn ihm ahnete nur zu wohl, was man mit ihm beginnen wolle. Die kurze Gefängenſchaft und Hunger hatten ihn gaͤnzlich entſtellt, ſein Auge war hohl, ſein Geſicht hatte ſich in duͤſtre Falten gelegt und das Haar war zu Schnee erbleicht. Schreck⸗ lich zuckte er zuſammen, als ihm Graf Se⸗ geſt entgegentrat und mit veraͤchtlichem Blicke auf das Lager der Feinde und ſeine ausge⸗ hungerten Knappen deutete. „Seht Ihr un⸗ ſere Genoſſen drunten auf dem gruͤnen Ra⸗ ſen blutig und kalt liegen?“ ſchrieen die
Scharzfelſer Knappen mit draͤuenden Geberden,
„Benno von Saaleck! ſeht Ihr das kleine Haͤufchen, das noch hier in dieſer Burg weilt, um ſie bis auf die letzte Stunde ihres Lebens zu vertheidigen? Wißt Ihr, wo die ubrigen der Kameraden ſind, die nicht im Kampfe
ſtarben? Sie ſind verhungert, ihre ſerben⸗


