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nen hernehmen ſolle, er wußte keinen Rath,
wie er der bleichen Leben lnger
friſten konne. ℳ
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Unter dieſer Zeit ſaß der alte Rudelsbur⸗ ger bei der Leiche ſeines Sohnes; der Wind ſpielte in den ungeordneten Haaren, welche ſein kummervolles Geſicht umflatterten. Sein Schmerz war ſtumm, er konnte nicht beten, nicht zu Gott ſein Auge und Herz wenden und nur dumpfe Verzweiflung fuͤllte ſeine Bruſt. „Todt! todt!“ murmelte er in ſich 3 6 hinein, „nichts auf Erden habe ich mehr, kein menſchliches Weſen, das ich mein nennen moͤchte. Die ehrloſe Irmgard hatte längſt keine Stelle mehr in meinem Herzen und Fuch, hundertfachen Fluch uber Kunos Haupt, den ſchmaͤhlichſten Tod ihm, dem Verrather! Ich ſelbſt mochte ihn morden, wenn auch gleich Dein blutiger Geiſt, Deine drohende Geſtalt nicht von meiner Seite weicht, ſchreckliche 3 3


