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Der treue Knappe am Kreuz oder: Der blutige Gang zur St. Johannniskapelle : Rittergeschichte aus der grauen Vorzeit / von F. Thalheim
Entstehung
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zu gelingen, der Rudelsburger waͤhnte, die . ganzen Genoſſen Segeſts ſtuͤrmten heran und wollten das Lager in Brand ſtecken; doch nur zu bald wurden ſie ihren Irrthum gewahr und befanden ſich mit der geringen Zahl der Scharz⸗ felſer im Gefechte. Segeſt ließ zum ſchleu⸗ nigen Ruͤckzuge blaſen, indeſſen der Saalecker ſeine Mannen zum Kampfe anfeuerte und ihnen einen ſichern Sieg verſprach. Selbſt Iring trieb zum Ruͤckzuge und ſeine Streitart hielt die herandringenden Feinde ab und ver⸗ ſchaffte dem Knappen Kuno indeſſen Zeit, mit 6 Irmgard in die Burg zuruͤckzueilen; auch die Uebrigen hatten bereits das Thor erreicht. „Drauf! Ihr feigen Hunde!“ ſchrie der Saal⸗ ecker, „ſtuͤrzt ihnen nach in das Felſenneſt, drauf, drauf!“ Die erſten Flüchtigen drängten ſich jetzt in die Burg, Segeſt und Iring waren die Letzten und des Sachſenſteiners Rieſenge⸗ ſtalt allein deckte noch den Eingang. Der Saalecker und Heinrich von Rubelsburg hie⸗ ben mit ihren langen Schwertern auf ihn ein,