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Das Gespenst des alten Ritters : romantische Erzählung / von K. von Thal
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daß das Geſpenſt nicht und mich abermals peinigt!“

„Welches Geſpenſt?“ fragte der Ritter aufhorchend. — „Sei vernünftig, Frede⸗ gunde!“ ſetzte et beſänftigend hinzu. „Was für ein Geſpenſt ſoll Dich vhlt und ge⸗ peinigt haben?“

„Iſt es nicht auch zu Dir e und hat es Dich nicht auch mit dem grim⸗ migen Gluthblick gepackt, der bis in die Bruſt ſtach?“ fragte die Kranke. „Das iſt nicht recht von dem todten Manne, denn

ich habe doch nichts gethan, als etwas

Pulver in ſeinen Wein geworfen. „Fredegunde!“ donnerte der Burghern

ſie an. —

„Ja, ja!“ füht die Frau ihokil fort. „Er wär doch ſo recht, was man

todt nennt. Und doch, glaub mir nur, Diethelm — er hob ſein Geſicht zu mir

auf und ich habe ihn wahrhaftig geſehen,

wie ich Dich ſehe. — Es wurde mir vor⸗

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