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Das Gespenst des alten Ritters : romantische Erzählung / von K. von Thal
Entstehung
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ſich die Geſtalten ſeiner Feinde wie Schatten, bewegten.

Er ſtützte das gedankenſchwere Haupt ſorgenvoll in die Hand und dachte beküm⸗ mert an die Zukunft.

Da kam, mit den Mienen des Schre⸗ ckens, ein Diener gelaufen und meldete, daß Fredegunde, die er kaum noch geſprochen hatte, im Bett ſei, bedenklich krank, von Fieber und den wildeſten Träumen gefoltert und ſchon oft nach ihren Gatten, wie in Todesangſt, gerufen habe. Löwenburgs Stirn wurde kraus und finſter. Er mur⸗ melte einen wüſten Fluch in ſeinen Bart und begab ſich nach der Kammer, in wel⸗ cher Fredegunde ihr Lager hatte. — Die Burgfrau lag mit ſchneebleichen Wangen auf der Decke des Bettes und ihr Geſicht

war entſtellt und verzogen. Sie lag mit“

geſchloſſenen Augen und murmelte im Halb⸗ ſchlafe, — und als ſie von der Stimme Diethelms erweckt wurde, fuhr ſie wie in

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