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Das Gespenst des alten Ritters : romantische Erzählung / von K. von Thal
Entstehung
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ſeinem bedauernswürdigen Ende bereits ge⸗ bracht; jetzt aber ſchwöre ich hier in Eurer Gegenwart, ſeinen Tod an den Löwen⸗ burger zu rächen, mich nicht eher einem ſorgloſen Frieden hinzugeben, nicht eher durch Prieſterhand mit Theodelinde von Haarburg verbinden zu laſſen, bis ich mei⸗ nem feierlichen, vor Gott und dieſer Ver⸗ ſammlung ausgeſprochenen Schwure volle Genüge geleiſtet!“

Bei Anhöruug dieſer Worte und beim Andenken des hingeopferten Freundes wur⸗ den alle Gemüther von dem lebhaften Wunſche ergriffen, an der Züchtigung und Vertilgung des übermüthigen Mörders Theil zu nehmen. Der ganze Tag und ein Theil der Nacht verſtrich über die Berathung, wie der Zug gegen den Löwenburger am beſten begonnen und ausgeführt werden könne. Beim Abſchiede verſprach noch Je⸗ der, ſich auf einen beſtimmten Tag mit ſeinen Knappen wohl bewaffnet und be⸗