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oder Hoffnung ausdrückten, und machte des⸗ Greiſe die glänzendſten Verſprechungen, wenn es ihn gelänge, den geliebten Jüng⸗ ling zu retten. Die ſchöne Theodelinde aber ſaß Tag und Nacht bei dem Freunde, pflegte ſein mit unermüdlicher Sorgfalt und ihre Thränen floſſen in Strömen untet den ſeidenen Wimpern hervor, ſobald der
rankezu ſtöhnen und ſich in ſeinem Schmerze
auf dem Lager hin und her zu werfen be⸗ gann. — Endlich nach langen Leiden ge⸗ wann die Nätur und die ungeſchwächte Kraft der⸗Jugend den Sieg über den be⸗ reits in der Nähe lauſchenden Tod; jeder Tag zeigte ſichtbare Spuren ſeiner zwar langſam, aber doch ſicher vorwärts ſchrei⸗ tenden Beſſerung, und Theodelinde lag oft, wenn der Liebling ihres Herzens in den ſanften Armen des wohlthuendſten Schlum⸗ mers lag, in innigem Gebet auf den Knien und pries Gott für die Erfüllung ihres
höchſten und eifrigſten Wunſches. Auch
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