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Das Gespenst des alten Ritters : romantische Erzählung / von K. von Thal
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zu überbringen, und da ich dafür wohl ſchwerlich irgend einen Lohn von Euch zu erwarten habe, ſo will ich mich ſogleich wieder entfernen!“

Er machte eine Bewegung nach der Thür, Löwenburg aber zog die Augenbrau⸗ nen noch finſterer zuſammen und rief: „Halt, Schurke! Sag' Deinem Herrn, ich würde nächſtens Rechenſchaft von ihm verlangen, daß er ſeine Pflicht nicht beſſer gethan und er ſolle zittern vor meinem Zorn! Jetzt geh und ſpute Dich, daß Du aus der Burg kommſt!“

Der Knappe ließ ſich das nicht zwei⸗ mal ſagen und verſchwand ſchnell durch die Thür. Ritter Löwenburg aber ging zornbebend und mit flammenſprühenden Augen im Gemache auf und ab, ballte krampfhaft die Hände zuſammen und ge⸗ behrdete ſich wie ein Wahnſinniger.

„Schon in unſerer Gewalt!“ rief er außer ſich, „und nicht todt! Die Welt hat