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Das Gespenst des alten Ritters : romantische Erzählung / von K. von Thal
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ſeine gereizte Stimmung noch zur Ver⸗ zweiflung bringt.“

Durch die harte Anrede betroffen, erhob ſich Fredegunde und ſchlich mit Thränen in den Augen zur Thür hinaus.

Kaum war ſie verſchwunden, ſo trat ein Knappe des Ritters von Aſcherode herein, und als ihn Löwenburg frug, was ihn ſo früh ſchon hergeführt habe, ſprach er: „Mein Herr iſt in Verzweiflung und raſet wie ein gefangener Löwe. Ich weiß nicht, ob Ihr es wißt, Euer Stiefſohn Burchard iſt entkommen!“

„Was ſagſt Du?“ ſchrie Diethelm von Löwenburg. „Burchard entkommen? Sprich nein, oder ich erdroſſele Dich!“

„Grrade ſo ſprach mein Herr auch,“ ſagte der Knappe ruhig, „aber als er ſich hinführen ließ nach dem Gefängniſſe, da mußte es ihm klar werden, daß wir die

Wahrheit geredet, und ſo wurde ich denn nun abgeſchickt, Euch die böſe Botſchaft

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