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Das Gespenst des alten Ritters : romantische Erzählung / von K. von Thal
Entstehung
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ruhig und unbekümmert, ſorge um nichts, und überlaß das Männerwerk uns Män⸗ nern!“ — .

Ein Knappe trat in dieſem Augenblicke herein und meldete, daß ſoeben ein Bote des Ritters Conrad von Aſcherode in die Burg eingeritten ſei und um eine gehei⸗ me Zwieſprache mit dem Herrn bitte. Lö⸗ wenburg befahl, denſelben herauf zu führen und der Knappe eilte hinweg.

„Gott!“ ſeufzte Fredegunde, „was wird das wieder ſein? Kommt der Bote, um Dir zu melden, daß die ſchwarze That an meinem Burchard ſchon vollzogen iſt oder will er noch einmal Deine Einwilligung zum blutigen Morde einholen?“ —

„Du wirſt ſo gut ſein und Dich ſogleich auf Dein Gemach begeben!“ ſagte Ritter Löwenburg barſch. „Du biſt ein närriſches Weib, deſſen Hirn mit nichts als mit tollen Muthmaßungen und finſtern Gedanken an⸗

gefüllt iſt und das ſeinen Mann durch