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Das Gespenst des alten Ritters : romantische Erzählung / von K. von Thal
Entstehung
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raubt und oft den Beſten aus ſeiner Bahn treibt; aber wenn ich meine Zuſtimmung zu dem Tode des Sohnes gäbe, ſo geſchähe das im vollen Beſitz meiner Vernunft und mit dem kälteſten Blute von der Welt.“ „Verſchone mich damit!“ ſprach Löwen⸗ burg, einen Becher Weines, der vor ihm ſtand, hinunterſtürzend. „Was kümmert

uns Dein Sohn? Er hat ſich von uns losgeſagt, hat mich ge ſchmäht ohne Noth in öffentlicher Verſammlung und iſt frei⸗

willig mit dem Aſcherode hinweggeritten. Laß dieſe Beiden nun mit einander fertig werden. Was kümmert es uns? Sollen wit ſeine Hüter ſein? Schafft uns Aſche⸗ rode den jungen, naſeweiſen Burſchen aus den Augen, ſo können wir ihm dafür nur dankbar ſein, denn er iſt dann ohne unſere Schuld und ohne daß ſein Blut auf unſer Haupt käme gefallen und der Einzige, der uns wegen unſerer That zur Rechenſchaft

ziehen könnte, iſt nicht mehr. Sei alſo