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Das Gespenst des alten Ritters : romantische Erzählung / von K. von Thal
Entstehung
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ſelnder Gewalt ergriffen und bewegt dem Abend und der ſtillen Nacht entgegen, die es ihm möglich machen ſollte, ſeinem ge⸗ fährlichen Feinde zu entkommen. — End⸗ lich kam die Nacht heran und als er, ohne befürchten zu müſſen, bei ſeiner Arbeit aus der Ferne beobachtet zu werden, an's Werk ſchreiten konnte, ergriff er die Feile und arbeitete fleißig und behutſam, und dabei mit ſolchem Glück an der Aushebung der Eiſenſtäbe, daß er ſchon nach einer An⸗ ſtrengung von wenigen Stunden ſeine Ar⸗ beit mit dem ſchönſten Erfolge gekrönt ſah. Das Gitter war gelöſt und er konnte ſich zwar mit einiger Beſchwerde, aber dennoch glücklich durch die Oeffnung hinauszwängen. Stundenlang lauſchte er nun an der Oeff⸗

nung und eine hohe Freude durchzuckte ihn,

als er endlich leiſe Tritte vernahm, die das Herannahen der getreuen Jutta verkündeten. Als Burchard ſeine Anweſenheit am Fenſter durch leiſes Räuspern kund gegeben hatte,