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Das Gespenst des alten Ritters : romantische Erzählung / von K. von Thal
Entstehung
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flüſterte die Alte: „Iſt Eure Arbeit ge⸗ glückt und das Gitter beſeitigt?“

„Ja,“ entgegnete Burchard eben ſo leiſe, „es iſt alles fertig und ich kann zu jeder Minute meinen dunkeln Weg antreten. Iſt in der Burg alles ruhig und droht keine Gefahr?“

„Wäre drinnen nicht alles ſtill wie das Grab, ſo ſähet Ihr mich auch noch nicht hier!“ ſagte Jutta. „Vor Lauſchern ſind wir ſicher. Vor allen Dingen gebt mir die Flaſche zurück, worin der Wein befindlich

war. Ich habe den Keller unter meinen Hän⸗

den und es könnte mir leicht Gefahr bringen, wenn man ein mit dem Aſcherodiſchen Wap⸗ pen befindliches Gefäß in Eurem leeren Neſte auffände!“

Burchard band die Flaſche an das untere Ende des Seils, ließ es hinab und be⸗ feſtigte das obere Ende an einem eiſernen Haken. Die Alte löſte das Gefäß ab und verſenkte es in den moraſtigen Burggraben,