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Gemaches das Roß Burchards geſattelt und gezäumt im Burghofe ſtehen und wankte mit unſichern Schritten nach dem Gemache vihres Sohnes, um ihn wo möglich zum Dableiben zu bewegen. Schon auf dem Gange begegnete ihr derſelbe, zur Abreiſe gerüſtet, und als ſie mit gebrochener Stimme ihn zum Dableiben zu bewegen ſuchte, brach Burchards Zorn unaufhaltſam los und er rief mit donnernder Stimme: „Da bleiben ſoll ich? In dieſer Burg, die mit dem ſchändlich vergoſſenen Blute meines Vaters befleckt iſt? Willſt Du mich auch morden, wie Du den Gatten gemordet haſt? Mör⸗ derin! Mörderin! Ich lade Dich vor Gottes Gericht, Dich die Mutter und den ſchänd⸗ lichen Löwenburg. Vor den Thron des dreieinigen Gottes lade ich Euch. Dort ſollt Ihr ſagen, warum Ihr das gethan! Schwer und von tauſendfachem Fluch be⸗ laden ſei Euer Leben, aber ſchwerer R Eure Todesſtunde! Wahnſinn erfaſſe Euch,


