Höllenqgual wühle Euch im Buſen! Ver⸗ maledeit ſei der Prieſter, der Euch abſolvirt, vermaledeit die Hand, die Euch in Noth und Tod hilfreich iſt. Eurem Gebet, Eurem Flehen verſchließe Gott ſein Ohr, und nicht im Himmel, nicht auf der Erde, in der Hölle nicht, ſei für Euch Beide irgend ein Troſt, irgend eine Gnade, irgend eine Hoff⸗ nung, bis zum jüngſten Gericht!“
Als er dieſe Worte mit der äußerſten Heftigkeit geſprochen, ließ er das bebende und zermalmte Weib ſtehen, wandte ihr verächtlich den Rücken und ſchritt in den Hof hinab, wo Conrad von Aſcherode be⸗ reits zu Gaule ſaß und ungeduldig ſeines Begleiters harrte. Schnell ſchwang ſich Burchard in den Sattel und beide Ritter jagten pfeilſchnell durch das Thor der Veſte.
Nach einem ſcharfen, aber kurzen Ritte hielten Beide vor der alten Burg Aſcherode einem gewaltigen, rauchſchwarzen und un⸗ förmlichen Steinklumpen, mit einem tiefen
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