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Das Gespenst des alten Ritters : romantische Erzählung / von K. von Thal
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warten laſſen und mich davon ſchleichen, ehe Jemand gewahrt, daß ich mit Euch einen heimlichen Zwieſprach hatte! — So lebt denn wohl und ſeid gewiß, daß ich nichts unterlaſſen werde, was mir Euer Wohlwollen und Eure Zufriedenheit erwer⸗ ben kann. Was die verheißene Belohnung anbetrifft, ſo haltet nur ein hübſches Sümmchen bereit, denn vielleicht komme ich ſchon morgen Abend und hole den ver⸗ dienten Lohn! Er reichte den Löwenburger die t tige Rechte und nachdem dieſer nochmals die reichlichſte Belohnung verheißen, entließ er ihn und blieb ruhigern Gemüths in ſeinem Gemache zurück. — Wenige Minuten ſpäter wurden die Roſſe Burchards von Haſenburg und Con⸗ rads von Aſcherode vorgeführt. — Von Todesangſt gefoltert und mit böſen Ah⸗ nungen im ſchuldbewußten Herzen ſah Fre⸗ gunde durch das geöffnete Fenſter ihres