ein unerwartetes Ende. Die Gäſte, die
ſich fortan von ihrem längeren Aufenthalte auf der Haſenburg wenig Vergnügen ver⸗ ſprachen, ließen ihre Roſſe ſatteln und rit⸗ ten eilfertig ab, indem Niemand zurück blieb, als Ritter Conrad von Aſcherode. Mit theilnehmender Miene rieth auch er dem Jünglinge, das Schloß ſeiner Väter auf einige Zeit zu verlaſſen, bis ſich der Zorn und die Wallung der Gemüther ge⸗ legt, und als er ihm das Verſprechen ent⸗ lockt, mit ihm zu reiten, verließ er ihn, um die Roſſe ſatteln zu laſſen.
Diethelm von Löwenburg ſchritt unter⸗ deſſen in ſeinem Gemache auf und ab. Das Blut brauſte in ſeinem Innern und wollte die Adern zerſprengen. Lange Zeit ſchon war er im Zimmer hin und her ge⸗ ſchritten, die Arme verſchränkt und das ſtolze Haupt gebogen nach der Bruſt. Feſt ſtellte er ſich mit einem Male jetzt, Hohn kam um ſeinen wohlgeformten Mund, ſein


