ſchäftig auf⸗ und abliefen und die Ange⸗ kommenen fleißig bedienten.
Der Burgherr hieß alle freundlich will⸗ tommen und es gelang ſeiner Gewandt⸗ heit und feinen Weltſitte, ſeinen Kummer zu verbergen und die Geſel lſchaft über den Zuſtand ſeines Herzens zu täuſchen. In jedem Augenblicke ertönte das Horn des Wächters, neue Gäſte verkündend, und der Saal war bald gefüllt. Auch Burchard von Haſenburg war in den Saal getreten und unterhielt ſich, dem Anſchein nach gleichgültig, bald mit dieſem, bald mit jenem Ritter, obgleich in ſeinem Innern eine duukle Gluth des Zornes wider den Mörder ſeines Vaters brannte. Jetzt öff⸗ nete ſich abermals die Thür und der alte Ritter Roland von der Haarburg trat her⸗ ein, am Arme eine jugendliche Mädchen⸗ geſtalt von wunderbarer Anmuth führend.
Augen, die mit der tiefſten Bläue des Him⸗
mels wetteiferten, blickken, wie zwei Sonnen,
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