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Das Gespenst des alten Ritters : romantische Erzählung / von K. von Thal
Entstehung
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raubt mir allen Frieden! — Wenn es wahr wäre, daß der Menſch da droben alles,

was er gethan, vertreten ſollte, ſo wäre

das ſchlimm und es ſtände übel um ein gutes Ende. — Und dies Leben iſt ſo kurz und das andere ſo lang — ſo lang! Viel⸗ leicht wäre es wohl ſo gräßlich nicht, wenn man es genau kennte, denn vielleicht iſt es wenig anders als auf Erden; der Richter zürnt, ſtraft und — vergiebt. Nur das tiefe Dunkel, welches auf jenem Leben ruht, macht es furchtbar und grauſenvoll und das Wort: „Ewig“ ſträubt des Sünders Haar empor!“

Der Knappe Diez trat jetzt herein und meldete, daß einige Ritter mit ihren Haus⸗ frauen und Töchtern bereits eingetroffen wären und ſchon mehrere Male nach dem Burgherrn gefragt hätten.

„Muth gefaßt!“ ſagte Ritter Löwenburg zu ſich ſelbſt und begab ſich in den großen Saal, in welchem die Knappen bereits ge⸗

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