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Das Gespenst des alten Ritters : romantische Erzählung / von K. von Thal
Entstehung
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die ſchaudervolle Schilderung zu ertragen. Darum rede ich nur von dem irdiſchen Gräuel, der mich traf und fordere Dich auf, Deinen Vater zu rächen! Wenn Dir je Dein Vater theuer war, wenn Du ihn je aufrichtig liebteſt, ſo räche, räche ſeinen unnatürlich ſchnöden Mord!“

„Himmel! was höre ich? Was redeſt Du? Du ſprichſt von Mord? Mord wäre an Dir verübt?“ rief Burchard wild und ſeine Wangen glühten, ſeine Hände ballten ſich und ſeine Augen ſprühten Zornes⸗ flammen.

„Ja, ein ſchnöder Mord iſt an mir begangen!“ nahm der alte Ritter abermals das Wort. „Auf unerhörte und unnatür⸗ liche Weiſe bin ich gefallen, mein Sohn!“

„O, nenne mir den Mörder!“ ſchrie Burchard. „Nenne mir ſeinen Namen, daß ich hineile zu dem Schändlichen, in ſeinem Blute meinen heißen Zorn abkühle und Rache an ihm übe, wie er es verdient!“

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