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Das Gespenst des alten Ritters : romantische Erzählung / von K. von Thal
Entstehung
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ängſtigtes Gewiſſen erleichtern durch ein aufrichtiges Geſtändniß? Sprich, watum iſt es? Weshalb? Warum haſt Du mich hierher beſchieden?“

Der Geiſt Ritter Ewalds ſtand während dieſer Rede unbeweglich und auch nachher gab er keine Antwort auf die Frage des

Sohnes, erhob aber die Rechte und winkte,

daß derſelbe ihm folgen ſolle.

„Er winkt Euch, mit ihm zu gehen!“ flüſterte Georg ſeinem Herrn zu. „Seht Ihr, er weiſt nach jenem Winkel, als wenn er ſich ſcheute, in unſerer Gegenwart mit Euch zu reden.“

„Der Georg hat Recht!“ nahm der * teBurgvogi das Wort. „Seht, er winkt und zeigt mit freundlicher Geberde nach dem Altare! Aber ich bitte Euch, geht nicht hin!“

„Und warum nicht?“ ſagte Burchard. „Was hätte ich denn zu fürchten? Wird der Vater ſein Kind zu ſich locken, um es zu verderben? Seht! er winkt ſchon wieder!