Druckschrift 
Das Gespenst des alten Ritters : romantische Erzählung / von K. von Thal
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Ich folge ihm, es geſchehe daraus, was da wolle!“

„Aber bedenkt doch, Herr, wenn es ein Trugbild der Hölle wäre, das Euch unter der Hülle des verſtorbenen Herrn zu ſchaden ſuchte?“ warnte Georg. „Seid vorſichtig! folgt meinen Worten und gehet nicht!“ —

Burchard hörte nicht mehr auf die Worte ſeiner Getreuen. Unverwandten Blicks ſchaute er das Bild des Vaters an? Du winkſt mir, theurer Schatten? Geh' voran, ich folge Dir!“

Ihr ſollt nicht gehen!“ riefen Walther und Georg wie mit einer Stimme.

„Laßt mich, mein Schickſal ruft!“ rief Burchard, ſich aus den Händen der wackern Diener losreißend. „Den mache ich zum Geſpenſt, der es ferner wagt, mich zurückzu⸗ halten! Bleibt ruhig, es wird mir kein Leid geſchehen!“ —

Der Geiſt hatte unbeweglich geſtanden. Jetzt, als er ſeinen Sohn auf ſich zuſchreiten ſah, erheiterten ſich ſichtbar die Züge ſeines