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tief und ſprach: „Abgeſchiedener Geiſt, der Du Dein ſtilles Grab verlaſſen, ſei mir gegrüßt. Magſt Du ein Geiſt des Himmels oder des Abgrunds ſein, mag Deine Ab⸗ ſicht, warum Du mitr erſcheinſt, ruchlos oder liebreich ſein, — Du kommſt in der vereh⸗ rungswürdigen Geſtalt meines Vaters und ich nahe mich Dir in Liebe und Vertrauen.
Glühend habe ich auf Deinen Anblick ge⸗
hofft, habe mich geſehnt, die Rede Deiner Lippen zu hören; o, erfülle mein Begehr und antworte mir auf meine Fragen. Sprich! theurer Schatten! warum haſt Du nicht Ruhe bei der Aſche Deiner Väter? Warum
mußt Du als ein Schreckbild die Hallen.
Diener Burg durchwandern, in denen Du doch als ein biederer, gerechter Ritter leb⸗ teſt? Warum ſpeit Dich die Unterwelt, die nichts wiedergiebt, wieder heraus aus ihrem Schoße? Belaſtet ein Verbrechen Deine Seele, daß Du geharniſcht und bewehrt den Deinigen erſcheinſt? Willſt Du Dein be⸗


