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Das Gespenst des alten Ritters : romantische Erzählung / von K. von Thal
Entstehung
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bemalten Fenſter hereinfiel, erhellte alles nur mit geiſterhaftem Lichte.

Still nahmen die Drei gleich am Ein⸗ gange Platz.

„Wie weit mag es in der Nacht ſein?“ fragte Burchard endlich, die Stille unter⸗ brechend.

„So eben verkündete das Wächterhorn die Mitternacht!“ entgegnete Georg, denn der war der andere Begleiter Burchards von der Haſenburg.

„Iſt's wirklich ſchon ſo weit?“ nahm der Burgvogt das Wort. „Meine Sinne fangen an, alt und abgeſtumpft zu werden, denn meine ſonſt ſo aufmerkſamen Ohren haben nichts vernommen. Die Stunde iſt alſo da, in welcher die Geiſter der Abge⸗ ſchiedenen umzuwandeln pflegen. Macht Euch auf den Anblick gefaßt, junger Herr!“

„Ich bin gefaßt!“ ſagte Burchard feſt. „Wie ſollte ich mich fürchten vor dem An⸗

blicke des Vaters? Mein Herz, mein Den⸗ Geſpenſt. 3